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Wir hoffen, dass Sie nie selbst in den „Genuss“ kommen die Wirkung eines CS-Abwehrsprays, Pfeffersprays oder Elektroschockers an sich selbst zu erfahren. Für den Fall, dass Sie oder Ihnen nahe stehende Personen doch einmal betroffen sein sollten haben wir hier ein paar Informationen für Sie, wie Sie sich verhalten sollten.

Was passiert wenn man von CS-Abwehrspray oder Pfefferspray getroffen wird?

  • Es kommt zu einer starken Reizung der Augen und der oberen Atmungsorgane
     
  • Brennende Schmerzen im Gesicht und Rachenraum.
     
  • Gefühl der Atemnot
     
  • Angst und Beklemmungsgefühle.
     
  • Juckreiz und „brennen“ der Haut.

Die Auswirkungen stellen sich aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark dar, es gibt außerdem noch andere Einflüsse, die die Wirkung verändern können. Genauere Informationen finden Sie in den jeweiligen Rubriken, CS-Abwehrspray oder Pfefferspray unter den Punkten Auswirkung.

Was kann man dagegen tun?

Als erstes sollte der Betroffene sofort aus dem Wirkungsbereich des Sprays gebracht werden.

Die beste und wirkungsvollste Methode ist dann der Einsatz eines Erste-Hilfe-Sprays. Diese Sprays wurden speziell zur Neutralisation von Abwehr- und Pfeffersprays entwickelt. Sie sind geeignet die Reizstoffe aus den Augen und von der Haut „abzuwaschen“.

Der Betroffene sollte die besprühte Haut mit Pflanzenöl oder anderen fetthaltigen Flüssigkeiten abwaschen. Sofort im Anschluss muss allerdings die betroffene Haut mit kaltem Wasser und Seife gründlich abgewaschen werden, da sonst der Wirkstoff zusammen mit dem Fett über die Haut aufgenommen wird.
Auch Kühlung hilft. Das Spülen mit Wasser wird oft empfohlen, hilft allein aber nur wenig. Reiben, Schrubben oder Kratzen sollte vermieden werden, da ansonsten die Substanzen noch intensiver in die Organe eindringen können.
Bei Kontakt mit den Augen sollte unter fließendem Wasser gespült werden, vor der Augenspülung sind eingelegte Kontaktlinsen zu entfernen.
Besprühte Kleidung sollten Sie sofort entfernen.

Alle Symptome sollten nach spätestens 45 Minuten beginnen abzuklingen und nach ca. 1 Stunde sollte es dem Betroffenen wieder besser gehen. Sollte dies nicht der Fall sein raten wir Ihnen unbedingt einen Arzt aufsuchen.
 

Was passiert wenn man von einem Elektroschocker getroffen wird?

Die Stärke der Reaktion hängt von der Länge und Stärke des Stromstoßes ab. Womit Sie rechen müssen:

  • Die Muskeln verkrampfen sich.
     
  • Der Stromschlag verursacht akut starke Schmerzen
     
  • An den Stellen, an denen der Strom ein- und wieder ausgetreten ist entstehen so genannte Strommarken, Verbrennungen mit Brandwunden.
     
  • In manchen Fällen können kurzfristig Lähmungen auftreten.
     
  • Es kann zu Sturzverletzungen kommen, wenn die Muskeln zu stark verkrampfen.

Auch hier möchten wir Sie auf die Rubrik Elektroschocker und den Punkt Auswirkungen verweisen, dort finden Sie eine genaue Auflistung der Auswirkungen.

Was kann man tun wenn man einen Elektroschock bekommen hat?

Bei kurzen Elektroschocks sollte sich der Betroffene nach einer kurzen Weile von selbst wieder erholen. Die Muskeln entkrampfen sich wieder und der „Geschockte“ kann sich wieder bewegen. Die Verbrennungen an den Stellen wo die Elektroden die Haut berührt haben kann man mit Brandsalbe behandeln.

Hat der Stromschlag länger gedauert (der Betroffenen ist evtl. sogar gestürzt), sollte man einen Arzt aufsuchen um sicher zu gehen, dass durch den Sturz und die Stromeinwirkung keine schwerwiegenden Verletzungen entstanden sind.
Auch die Strommarken sollte sich in diesem Fall ein Arzt ansehen, da die Verbrennungen unter Umständen tiefer gehen als zu erkennen ist.

 


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Aktualisierung: 08.02.2010

 

Genu-Vertrieb,  Stefanie Gerk

 

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